Gesellschaft für bedrohte Völker

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Auf keinem Auge blind

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist eine internationale Menschenrechtsorganisation. Sie setzt sich für verfolgte und bedrohte ethnische und religiöse Minderheiten, Nationalitäten und indigene Gemeinschaften ein. Wir ergreifen Partei für die Opfer von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, nennen die Täter und ihre Helfershelfer schonungslos beim Namen. Auch wenn aus Opfern später Täter werden, schweigen wir nicht. Denn wir stehen zu unserer Leitlinie „Auf keinem Auge blind“.

Eine Stimme für die Opfer

Wir sind unabhängig und werden nur von privaten Spenden und Mitgliedbeiträgen finanziert. Als Menschenrechtsorganisation vertreten wir die Interessen von bedrohten Minderheiten auf allen Kontinenten bei Politikern, Verbänden und Medien. Unseren Einsatz haben die Vereinten Nationen anerkannt und uns Beraterstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat verliehen. Damit haben wir vor UN-Gremien Rederecht und können die Stimme für verschiedene Minderheiten erheben. Beim Europarat haben wir mitwirkenden Status.

Wir machen Menschenrechte zum Thema

Mit Presseerklärungen und Interviews in den Medien, mit unserer Zeitschrift „bedrohte Völker – pogrom“, im Internet und in sozialen Netzwerken, mit Ausstellungen, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen informieren wir die Öffentlichkeit über die Verfolgung und Vernichtung von Minderheiten. Wir üben so Druck auf politisch Verantwortliche aus. Wir publizieren Menschenrechtsreporte, Dokumentationen und Memoranden, erstellen Gutachten, vermitteln Experten, gewinnen Fürsprecher und erbitten Hilfe für Notleidende und Verfolgte. So gelingt es uns immer wieder zu verhindern, dass Kriegsverbrechen verschwiegen und Menschenrechtsverletzungen verharmlost werden.

Gegen Völkermord und Vertreibung

Wir kämpfen gegen Völkermord und Vertreibung, Diskriminierung und Verfolgung. Wir machen Menschenrechtsverletzungen bekannt und nennen die Täter beim Namen. Meist fürchten Gewaltherrscher nichts mehr als das. Denn auch Diktatoren wollen ihr Gesicht wahren und Handelsbeziehungen oder freundschaftliche Allianzen mit anderen Ländern nicht gefährden. Doch manchmal sind Worte allein nicht genug. Dann organisieren wir Kundgebungen, Demonstrationen, Mahnwachen, internationale Konferenzen oder erregen mit spektakulären Menschenrechtsaktionen Aufmerksamkeit.

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